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Geflüchtete mit Behinderungen

Unter Schutzsuchenden ist die Zahl der kriegsbedingten Verletzungen besonders hoch z. B. aufgrund gezielter Angriffe oder Unfälle, etwa durch Minen oder aufgrund gesundheitsgefährdender Lebensumstände.

Laut dem zweiten Teilhabebericht der Bundesregierung haben zwischen 10-15 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden eine chronische Krankheit oder Behinderung (Stand: 2016).

Im dritten Teilhabebericht in 2021 findet eine Aufschlüsselung für Flüchtlinge nicht statt. Flüchtlinge mit Behinderung haben meist andere BedürfnisseDies betrifft z. B. eine möglichst barrierefreie Aufnahmeunterkunft, zusätzliche medizinische Betreuung oder die Versorgung mit Hilfsmitteln wie einer Gehhilfe.

Materialien​​

 

       (Stand: 03.2025)

  • Roadbox "Flucht und Behinderung" von Handicap International: Informationen, Arbeitshilfen und Downloadmaterialien (Stand 2024) hier.

  • Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.:

Migration und Behinderung (Stand: April 2017)

 

  • Passage gGmbH und Universität Hamburg:

Übersicht zu den Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht (Stand: September 2017)

  • Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. -Projekt AMBA:

Informationen für Geflüchtete mit Behinderung auf: Arabisch , RussischFarsi ,Englisch , Türkisch , Französisch (Stand: Oktober 2020) 

  • Flüchtlingsrat Thüringen e.V.:

Besondere Rechte im Asylverfahren- Informationen für Schutzsuchende mit besonderen Bedürfnissen (Stand: Februar 2020) 

  • Deaf Refugees:

Bundesweites Netzwerk aus verschiedenen Gehörlosenverbänden und -vereinen (Stand: 2025)

Fachstellen

 

 

  • Landeszentrum Gesundheit NRW "Flucht und Behinderung", Übersicht vieler Angebote für Schutzsuchende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in NRW (Stand: 2024)

  • Bundesweites Netzwerk zu Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe:

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

  • Bundeskontaktstelle Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und/oder Pflegebedarf auf der Flucht:  

Deutsches Rotes Kreuz (Stand: 2024)

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