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Das Projekt wird gefördert durch:

Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)

 

Mit unserem „Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)” möchten wir einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen. Dazu schaffen wir eine Informationsplattform, auf der fachliche Informationen, Medienberichte sowie Erfahrungsberichte von Besuchen vor Ort zu Landesaufnahmeeinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. 

 

Zudem möchten wir mit unserem moderierten Forum einen intensiveren Austausch sowie eine weitreichendere Vernetzung von Ehrenamtlerinnen in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW fördern. 

In NRW entfernen sich die Landesaufnahmeeinrichtungen immer mehr von ihrem eigentlichen Zweck des ersten Ankommens nach der Flucht an einem sicheren Ort. In den Landesaufnahmeeinrichtungen werden die Integration und die gesellschaftliche Teilhabe durch die strikten Arbeitsverbote, die fehlende Schulpflicht, den fehlenden Zugang zu Integrationskursen, die Residenzpflicht und die unzureichende Gesundheitsversorgung systematisch verhindert. Durch die immer länger werdende Verweildauer in den Einrichtungen wird so die Entwicklung einer neuen Lebensperspektive blockiert. In Nordrhein-Westfalen wurde die Verweildauer mit einem kürzlich in Kraft getretenen Gesetz zuletzt auf bis zu 24 Monate angehoben.

Die Landesregierung in NRW verfolgt durch ihre Abschottungspolitik das Ziel, Asylsuchende in den Einrichtungen zu isolieren und sie durch die Verhinderung gesellschaftlicher Solidarität und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zur Ausreise zu drängen. Auch der Zugang von Ehrenamtlerinnen in die Einrichtungen wird systematisch erschwert und zu einem bürokratischen Akt ausgeweitet.

Das Ermöglichen eines Einblicks in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ist insbesondere vor dem Hintergrund immer längerer Verweildauer ein wichtiges Anliegen, um unter Umständen weitere Ehrenamtlerinnen für die Arbeit in Landesaufnahmeeinrichtungen zu mobilisieren. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Flüchtlingsrates NRW

Zum Gelingen unseres Vorhabens sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. 

Mithilfe von Erfahrungsberichten möchten wir Ihnen und Interessierten die Möglichkeit bieten, Ihre Erfahrungen und Eindrücke zu teilen und somit Einblicke in die Lebenssituation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen sowie in die Arbeit von Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlerinnen in diesen Einrichtungen zu ermöglichen. Nur so kann die Öffentlichkeit für die Situation von Flüchtlingen sensibilisiert werden.

Wir freuen uns über Ihre Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Einrichtungen und über einen konstruktiven Austausch. Dabei ist es unerheblich, ob Sie haupt- oder ehrenamtlich in einer Aufnahmeeinrichtung tätig sind oder diese bspw. als Vertreterin einer Organisation oder eines Vereins besuchen. Gerne können Sie sich für Ihren Erfahrungsbericht an unserem Orientierungsbogen orientieren, Sie können jedoch ebenso einen formlosen Bericht formulieren. Auf Wunsch werden Ihre Erfahrungsberichte anonym behandelt. Alle Angaben sind selbstverständlich freiwillig. (Redaktionelle) Änderungen behalten wir uns vor. 

Außerdem freuen wir uns auch über Informationen zu Veranstaltungen, die auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen sowie Medienberichten zur Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen. 

Orientierungsbogen für Ihre Erfahrungsberichte 

Als Hilfestellung und zur besseren Vergleichbarkeit der Erfahrungsberichte stellen wir Ihnen einen Orientierungsbogen und eine Formularvorlage zur Verfügung. Diesbezüglich freuen wir uns über Anregungen und Ergänzungen.

 

Laden Sie sich einfach den Orientierungsbogen sowie auf Wunsch die Formularvorlage als PDF-Datei herunter und schicken Sie uns ihren Bericht an: landesunterbringung@frnrw.de

 

 

 

 

 

Das Projekt "Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)” wird gefördert durch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und durch die Lippische Landeskirche.

Außerdem ist das Projekt eingebettet in die Kampagne #NichtMeineLager von Pro Asyl. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Unterbringung von Flüchtlingen.